Therapiehunde

Was macht ein Therapiehund und welche Einsatzbereiche gibt es? Überblick zu Aufgaben, Wirkung und Grenzen bei der Arbeit unserer vierbeinigen Helfer.

Im Gegensatz zu Servicehunden (z.B. Blinden-, Behindertenbegleithunde) durchlaufen Therapiehunde gemeinsam mit ihrer Bezugsperson die Ausbildung. Mensch und Hund treten immer als Team auf. Die Therapiehunde-Teams engagieren sich bei der IG Therapiehunde Göppingen ehrenamtlich.

Besser eignet sich der Begriff Therapiebegleithund, denn die Hunde ersetzen keine Therapeuten, sie ergänzen und unterstützen gemeinsam mit ihrem Menschen die therapeutische Arbeit und werden von den zuständigen Therapeuten, Pflegern und Pädagogen begleitet. Hunde besitzen Fähigkeiten, die uns Menschen nicht zur Verfügung stehen, so sind sie ideale Co-Therapeuten.

Die Einsatzgebiete

Sie wirken aufgrund ihrer besonderen tierischen Qualitäten:

  • sie verstellen sich nicht – sie sind echt
  • sie sind ohne Vorurteile
  • sie bestechen durch ihr Fell
  • sie schenken unverfängliche Nähe
  • sie können leicht Spannungen und Unzufriedenheit lösen, alltägliche Probleme treten plötzlich in den Hintergrund
  • sie decken Bedürfnisse auf, z. B. nach Nähe, sich kümmern, sich mitteilen, sich erinnern, streicheln
  • sie sind Eisbrecher und berühren die Herzen vieler Menschen
  • sie bauen Brücken zu Menschen, die sich in sich zurückziehen